Lade Veranstaltungen

« Alle Veranstaltungen

  • Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.

Methodenvertiefung: Empathische Konfrontation

Dezember 5, 2015 @ 9:00 am - 4:30 pm

€200

Veranstaltungszeiten:

5.12.2015 von 09:00 bis 18:00 Uhr

 

Workshopsprache:

Deutsch (German)

 

Teilnehmerzahl:

Minimal 8 Teilnehmer, maximal 20 Teilnehmer

 

Inhalte und Ziele:

J. E. Young entwickelte in den 90er Jahren die Schematherapie für Patienten mit chronischen psychischen Erkrankungen, die aufgrund ihrer rigiden und dysfunktionalen Denkstrukturen sowie des fehlenden Kontaktes zu ihren eigenen Emotionen oftmals nicht zufriedenstellend auf kognitive Verhaltenstherapie ansprechen. Dazu gehören neben schweren chronischen Achse-I-Störungen vor allem Persönlichkeitsstörungen. Die Schematherapie stößt in den letzten Jahren nicht zuletzt wegen der guten Wirksamkeit in der Behandlung von Persönlichkeitsstörungen auf großes Interesse, die auch wissenschaftlich in Studien nachgewiesen wurde (z.B. Giesen-Bloo et al., 2006).

Grundlage der schematherapeutischen Behandlung ist ein störungsspezifisches Modusmodell, das zentrale Schemamodi beinhaltet. In der Behandlung von Patienten mit Persönlichkeitsstörungen wird berichtetes Problemverhalten sowie in der Interaktion beobachtete Schwierigkeiten zu dem dabei jeweils im Vordergrund stehenden Schemamodus in Beziehung gesetzt, und in der Folge modusspezifisch interveniert.

Dieser Workshop fokussiert auf den Umgang mit Bewältigungsmodi, insbesondere überkompensierenden Bewältigungsmodi. Er baut auf Workshop 3 „Therapiebeziehung in der Schematherapie“ des Schematherapie-Curriculums auf, in dem „limited reparenting“ und die Technik der „empathischen Konfrontation“ im Fokus stehen. Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Workshop ist ein grundsätzliches Verständnis der Schritte der empathischen Konfrontation oder die vorherige Teilnahme an Workshop 3 des Schematherapie-Curriculums.

Methoden:

Nach sehr kurzen theoretischen Überblicken zu den Themenbereichen, wird die Technik der empathischen Konfrontation bei unterschiedlichen Modi, insbesondere Überkompensationsmodi, von den Workshopleitern demonstriert und anschließend von den Teilnehmern in Rollenspielen geübt. Der Workshop hat einen hohen Anteil an Kleingruppenübungen und bietet die Möglichkeit intensiver Coachings durch die Dozenten während der Kleingruppenübungen oder während der Erarbeitung eigener superviorischer Fragestellungen in der Großgruppe.

Dozenten:

Dipl. Psych. Dr. Neele Reiß ist psychologische Psychotherapeutin in eigener Praxis, wissenschaftliche Leitung des Instituts für Psychotherapie in Mainz und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Psychologie der Goethe Universität Frankfurt. Ihr Forschungsschwerpunkt ist die differentielle Wirksamkeit von Psychotherapieverfahren und-techniken, vor allem im Bereich der Schematherapie und Imaginationsverfahren. Sie ist Autorin zahlreicher wissenschaftlicher Artikel und Lehrbücher im Bereich der Schematherapie, zertifizierte Schematherapeutin und Supervisorin nach den Kriterien der ISST e.V. sowie Leiterin von nationalen und internationalen Workshops.

Dr. Friederike Vogel ist ärztliche Psychotherapeutin in eigener Praxis, Leitung von Training und Supervision des Instituts für Psychotherapie in Mainz und Oberärztin an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der vitos Klinik Rheingau. Sie ist Autorin zahlreicher Lehrbücher im Bereich der Schematherapie, zertifizierte Schematherapeutin und Supervisorin nach den Kriterien der ISST e.V. sowie Leiterin von nationalen und internationalen Workshops.

 

Details

Datum:
Dezember 5, 2015
Zeit:
9:00 am - 4:30 pm
Eintritt:
€200
Veranstaltung-Tags:
, , ,

Veranstalter

Institut für Psychotherapie in Mainz (IPSTI-MZ)
Telefon:
+49 / 6131 / 4633713
Webseite:
www.ipsti-mz.de

Veranstaltungsort

Institut für Psychotherapie in Mainz (IPSTI-MZ)
Kaiserstr. 18, 4. OG
Mainz, Mainz 55116
+ Google Karte
Telefon:
+49 / 6131 / 4633713
Webseite:
www.ipsti-mz.de