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Schwierige Therapiesituationen für Co-Therapeuten in der Schematherapie

April 15, 2016 @ 9:00 am - 6:00 pm

€200

Veranstaltungszeiten:

15.04.2016 von 09:00 bis 18:00 Uhr

 

Workshopsprache:

Deutsch (German)

 

Teilnehmerzahl:

Minimal 8 Teilnehmer, maximal 20 Teilnehmer

 

Inhalte und Ziele:

J. E. Young entwickelte in den 90er Jahren die Schematherapie für Patienten mit chronischen psychischen Erkrankungen, die aufgrund ihrer rigiden und dysfunktionalen Denkstrukturen sowie des fehlenden Kontaktes zu ihren eigenen Emotionen oftmals nicht zufriedenstellend auf kognitive Verhaltenstherapie ansprechen. Dazu gehören neben schweren chronischen Achse-I-Störungen vor allem Persönlichkeitsstörungen. Die Schematherapie stößt in den letzten Jahren nicht zuletzt wegen der guten Wirksamkeit in der Behandlung von Persönlichkeitsstörungen auf großes Interesse, die auch wissenschaftlich in Studien nachgewiesen wurde (z.B. Giesen-Bloo et al., 2006).

Grundlage der schematherapeutischen Behandlung ist ein störungsspezifisches Modusmodell, das zentrale Schemamodi beinhaltet. In der Behandlung von Patienten mit Persönlichkeitsstörungen wird berichtetes Problemverhalten sowie in der Interaktion beobachtete Schwierigkeiten zu dem dabei jeweils im Vordergrund stehenden Schemamodus in Beziehung gesetzt, und in der Folge modusspezifisch interveniert.

Dieser Workshop fokussiert auf die therapeutische Beziehungsgestaltung in der Schematherapie und den Interventionen, die in schwierigen Therapiesituationen von Co-Therapeuten angewandt werden können. Die therapeutische Beziehung wird nach dem Modell der begrenzten elterlichen Fürsorge („limited reparenting“) gestaltet und gilt in der Schematherapie als ein Mittel der Intervention, um Patienten korrektive Erfahrungen zu ermöglichen. Ein weiterer Fokus dieses Workshops wird auf kurzen kognitiven, behavioralen und emotionsfokussierten Interventionsstrategien zum Umgang mit unterschiedlichen Modi liegen, die Co-Therapeuten leicht anwenden können.

Methoden:

Nach sehr kurzen theoretischen Einleitungen zu den Themenbereichen, werden die Umsetzung der begrenzten elterlichen Fürsorge sowie weiterer Interventionstechniken bezüglich unterschiedlicher Modi und Störungsbildern von den Workshopleitern demonstriert und anschließend von den Teilnehmern in Rollenspielen geübt.

Dozenten:

Dipl. Psych. Dr. Neele Reiß ist psychologische Psychotherapeutin in eigener Praxis, wissenschaftliche Leitung des Instituts für Psychotherapie in Mainz und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Psychologie der Goethe Universität Frankfurt. Ihr Forschungsschwerpunkt ist die differentielle Wirksamkeit von Psychotherapieverfahren und-techniken, vor allem im Bereich der Schematherapie und Imaginationsverfahren. Sie ist Autorin zahlreicher wissenschaftlicher Artikel und Lehrbücher im Bereich der Schematherapie, zertifizierte Schematherapeutin und Supervisorin nach den Kriterien der ISST e.V. sowie Leiterin von nationalen und internationalen Workshops.

Dr. Friederike Vogel ist ärztliche Psychotherapeutin in eigener Praxis, Leitung von Training und Supervision des Instituts für Psychotherapie in Mainz und Oberärztin an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der vitos Klinik Rheingau. Sie ist Autorin zahlreicher Lehrbücher im Bereich der Schematherapie, zertifizierte Schematherapeutin und Supervisorin nach den Kriterien der ISST e.V. sowie Leiterin von nationalen und internationalen Workshops.

 

Das Institut für Psychotherapie in Mainz ist zertifiziert für die Weiterbildung zum schematherapeutischen Co-Therapeuten durch die ISST e.V. Bei Interesse an einer schematherapeutischen Co-Therapeuten Zertifizierung durch die ISST e.V. melden Sie sich gerne bei vogel@ipsti-mz.de, wir beraten Sie gerne.

 

Details

Datum:
April 15, 2016
Zeit:
9:00 am - 6:00 pm
Eintritt:
€200
Veranstaltung-Tags:

Veranstalter

Institut für Psychotherapie in Mainz (IPSTI-MZ)
Telefon:
+49 / 6131 / 4633713
Webseite:
www.ipsti-mz.de

Veranstaltungsort

Institut für Psychotherapie in Mainz (IPSTI-MZ)
Kaiserstr. 18, 4. OG
Mainz, Mainz 55116
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Telefon:
+49 / 6131 / 4633713
Webseite:
www.ipsti-mz.de