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Eiskalt erwischt – wie bleibe ich da nur professionell? Ein schematherapeutischer Selbsterfahrungs – Workshop mit Fokus auf die Therapeuten-Klienten-Interaktion

November 4 @ 9:00 am - November 5 @ 1:00 pm

| €315

Veranstaltungszeiten:

04.11.2017 von 09:00 bis 17:00 Uhr
05.11.2017 von 09:00 bis 13:00 Uhr

 

Workshopsprache:

Deutsch (German)

 

Teilnehmerzahl:

Maximal 8 Teilnehmer.

 

Inhalte und Ziele:

J. Young entwickelte in den 90er Jahren die Schematherapie für Patienten mit chronischen psychischen Erkrankungen, die aufgrund ihrer rigiden und dysfunktionalen Denkstrukturen sowie des fehlenden Kontaktes zu ihren eigenen Emotionen oftmals nicht zufriedenstellend auf kognitive Verhaltenstherapie ansprechen. Dazu gehören neben schweren chronischen Achse-I-Störungen vor allem Persönlichkeitsstörungen. Die Schematherapie stößt in den letzten Jahren nicht zuletzt wegen der guten Wirksamkeit in der Behandlung von Persönlichkeitsstörungen auf großes Interesse, die auch wissenschaftlich in Studien nachgewiesen wurde (z.B. Giesen-Bloo et al., 2006).

Grundlage der schematherapeutischen Behandlung ist ein störungsspezifisches Modusmodell, das zentrale Schemamodi beinhaltet. In der Behandlung von Patienten mit Persönlichkeitsstörungen wird berichtetes Problemverhalten sowie in der Interaktion beobachtete Schwierigkeiten zu dem dabei jeweils im Vordergrund stehenden Schemamodus in Beziehung gesetzt, und in der Folge modusspezifisch intervenie

Dieser schematherapeutische Selbsterfahrungs-Workshop fokussiert auf den Umgang mit “schwierigen” Klienten in Psychotherapie, Beratung und sozialer Arbeit, die es uns oft schwer machen, professionell zu bleiben.  Aggression, Abwertung, Distanziertheit oder übermäßige Anpassung führen uns auf das Glatteis eigener aktivierter Schemata und Modi. Im Workshop wird die Arbeit mit dem Modusmodell der Schematherapie sowie emotionsaktivierende Techniken (Stühledialoge, Imaginationen) genutzt, um unsere eigenen Anteile besser zu verstehen und im Umgang mit unseren Klienten handlungsfähig zu bleiben.

Dieser Supervisionsworkshop eignet sich Therapeuten, Berater und Sozialarbeiter/Sozialpädagogen, die gerade erst mit ihrer schematherapeutischen Weiterbildung begonnen haben, ebenso wie für Fortgeschrittene. Dabei ist eigene schematherapeutische Arbeit mit Klienten nicht zwingend erforderlich.

 

Methoden:

Schematherapeutische Interventionen, insbesondere Imaginationen und Stuhltechniken sowie ggf. das Erarbeiten eines eigenen Modusmodells werden in diesem Workshop mit dem Ziel der erlebensbasierten Selbsterfahrung eingesetzt. Der Workshop findet in einer kleinen Gruppe von maximal 8 Teilnehmern statt.

 

Dozent:

Dr. Katharina Schmidt ist ärztliche Psychotherapeutin und Funktionsoberärztin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz und arbeitet zudem in eigener psychotherapeutischer Praxis. Sie ist zertifizierte Schematherapeutin und Supervisorin nach den Kriterien der ISST e.V. sowie Leiterin von nationalen Workshops.

 

 

Details

Beginn:
November 4 @ 9:00 am
Ende:
November 5 @ 1:00 pm
Kosten:
€315
Veranstaltungstags:
,

Veranstalter

Institut für Psychotherapie in Mainz (IPSTI-MZ)
Telefon:
+49 / 6131 / 4633713
Webseite:
www.ipsti-mz.de

Veranstaltungsort

Institut für Psychotherapie in Mainz (IPSTI-MZ)
Kaiserstr. 18, 4. OG, Mainz, Mainz 55116
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Telefon:
+49 / 6131 / 4633713
Webseite:
www.ipsti-mz.de