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WS 2: Schematherapeutische Behandlungsstrategien

Mai 19, 2017 - Mai 20, 2017

€270

Veranstaltungszeiten:

19.05.2017 von 16:00 bis 19:30 Uhr

20.05.2017 von 09:00 bis 17:00 Uhr

Workshopsprache:

Deutsch (German)

 

Inhalte und Ziele:

J. E. Young entwickelte in den 90er Jahren die Schematherapie für Patienten mit chronischen psychischen Erkrankungen, die aufgrund ihrer rigiden und dysfunktionalen Denkstrukturen sowie des fehlenden Kontaktes zu ihren eigenen Emotionen oftmals nicht zufriedenstellend auf kognitive Verhaltenstherapie ansprechen. Dazu gehören neben schweren chronischen Achse-I-Störungen vor allem Persönlichkeitsstörungen. Die Schematherapie stößt in den letzten Jahren nicht zuletzt wegen der guten Wirksamkeit in der Behandlung von Persönlichkeitsstörungen auf großes Interesse, die auch wissenschaftlich in Studien nachgewiesen wurde (z.B. Giesen-Bloo et al., 2006).

Grundlage der schematherapeutischen Behandlung ist ein störungsspezifisches Modusmodell, das zentrale Schemamodi beinhaltet. In der Behandlung von Patienten mit Persönlichkeitsstörungen wird berichtetes Problemverhalten sowie in der Interaktion beobachtete Schwierigkeiten zu dem dabei jeweils im Vordergrund stehenden Schemamodus in Beziehung gesetzt, und in der Folge modusspezifisch interveniert.

In diesem Workshop werden kognitive, behaviorale und erlebensbasierte Interventionsstrategien zum Umgang mit kindlichen Modi und dysfunktionalen Elternmodi vermittelt. Ein Fokus wird hierbei auf Imaginationstechniken, insbesondere dem imaginativen Überschreiben, sowie Stuhltechniken liegen.

Methoden:

Nach kurzen theoretischen Überblicken zu den Themenbereichen, wird die Durchführung der Interventionstechnik von den Workshopleitern demonstriert und anschließend von den Teilnehmern in Rollenspielen geübt.

Dozenten:

Dipl. Psych. Dr. Neele Reiß ist psychologische Psychotherapeutin in eigener Praxis, wissenschaftliche Leitung des Instituts für Psychotherapie in Mainz und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Psychologie der Goethe Universität Frankfurt. Ihr Forschungsschwerpunkt ist die differentielle Wirksamkeit von Psychotherapieverfahren und-techniken, vor allem im Bereich der Schematherapie und Imaginationsverfahren. Sie ist Autorin zahlreicher wissenschaftlicher Artikel und Lehrbücher im Bereich der Schematherapie, zertifizierte Schematherapeutin und Supervisorin nach den Kriterien der ISST e.V. sowie Leiterin von nationalen und internationalen Workshops.

Dr. Friederike Vogel ist ärztliche Psychotherapeutin in eigener Praxis, Leitung von Training und Supervision des Instituts für Psychotherapie in Mainz und Oberärztin an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der vitos Klinik Rheingau. Sie ist Autorin zahlreicher Lehrbücher im Bereich der Schematherapie, zertifizierte Schematherapeutin und Supervisorin nach den Kriterien der ISST e.V. sowie Leiterin von nationalen und internationalen Workshops.

Details

Beginn:
Mai 19, 2017
Ende:
Mai 20, 2017
Eintritt:
€270
Veranstaltung-Tags:
, , ,

Veranstalter

Institut für Psychotherapie in Mainz (IPSTI-MZ)
Telefon:
+49 / 6131 / 4633713
Webseite:
www.ipsti-mz.de

Veranstaltungsort

Institut für Psychotherapie in Mainz (IPSTI-MZ)
Kaiserstr. 18, 4. OG
Mainz, Mainz 55116
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Telefon:
+49 / 6131 / 4633713
Webseite:
www.ipsti-mz.de